U-Wert-Rechner
Abmessungen
Das brauchen Sie
Menge · Betrag- 01Innerer Übergangswiderstand RsiDIN EN ISO 6946, Wärmestrom waagerecht0,130 m²·K/W
- 02Gipsputz, 15 mm15 mm ÷ λ 0,7 W/(m·K), nach DIN 4108‑40,021 m²·K/W
- 03Vollziegel 1 800 kg/m³, 240 mm240 mm ÷ λ 0,81 W/(m·K), nach DIN 4108‑40,296 m²·K/W
- 04EPS 035, 140 mm140 mm ÷ λ 0,04 W/(m·K), nach Bemessungswert WLG 035; Zulassung des Produkts4,000 m²·K/W
- 05Kalkzementputz, 10 mm10 mm ÷ λ 0,87 W/(m·K), nach DIN 4108‑40,011 m²·K/W
- 06Äußerer Übergangswiderstand RseDIN EN ISO 69460,040 m²·K/W
- 07Wärmedurchgangswiderstand RTRsi + Σ d/λ + Rse4,499 m²·K/W
- 08U-Wert Außenwand1 ÷ RT0,22 W/(m²·K)
- GEG Anlage 7 (Höchstwert bei Änderung im Bestand, Außenwand): 0,24 W/(m²·K) – Ihr Bauteil erfüllt ihn mit 0,22 W/(m²·K).
- Referenzgebäude Neubau (GEG Anlage 1): 0,28 W/(m²·K); BEG-Förderung Einzelmaßnahme verlangt 0,2 W/(m²·K).
- Aufbau 405 mm gesamt. Wärmebrücken, Befestiger und Luftschichten sind hier nicht enthalten; für den Nachweis gilt die Berechnung nach DIN 4108 durch den Energieberater.
Das Material
Woher die Werte stammen
- Rechenweg nach DIN EN ISO 6946: U = 1 ÷ (Rsi + Σ d/λ + Rse). Übergangswiderstände Rsi/Rse 0,13/0,04 m²·K/W für Außenwände (Wärmestrom waagerecht), 0,10/0,04 für Dächer (aufwärts), 0,17 innen und 0 außen für Bauteile gegen Erdreich (abwärts), Tabelle 7 der Norm.
- Bemessungswerte der Wärmeleitfähigkeit λ für Putze, Mauerwerk, Beton, Holz und Gipskarton nach DIN 4108‑4; für Dämmstoffe der Nennwert der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG 035 = 0,035 W/(m·K)) – maßgebend ist die Zulassung des Produkts.
- Vergleichswerte: GEG Anlage 7 (Höchstwerte bei Änderung an bestehenden Wohngebäuden): Außenwand 0,24, Dach und oberste Geschossdecke 0,24, Bauteile gegen Erdreich 0,30 W/(m²·K). GEG Anlage 1 (Referenzgebäude Neubau): Außenwand 0,28, Dach 0,20, Bodenplatte 0,35. BEG Einzelmaßnahme (Förderung): Außenwand 0,20, Dach 0,14, Bodenplatte 0,25.
- Wärmebrücken, Befestiger, Luftschichten und inhomogene Schichten (Sparren, Ständer) sind nicht enthalten; der Nachweis nach GEG bleibt Sache des Energieberaters.
Wählen Sie das Bauteil, dann bis zu fünf Schichten von innen nach außen mit Material und Dicke in Millimetern. Das Blatt rechnet den Wärmedurchlasswiderstand jeder Schicht, addiert die Übergangswiderstände nach DIN EN ISO 6946 und zeigt den U-Wert neben dem GEG-Höchstwert für die Sanierung, dem Referenzwert für den Neubau und der Anforderung der BEG-Förderung. Die Vorgabe ist eine verputzte Ziegelwand mit 14 cm EPS-Dämmung.
Rechenbeispiele
- Vollziegel 24 cm mit 14 cm EPS 035
- 0,22 W/(m²·K) – U-Wert Außenwand.
- Ziegelwand 24 cm mit 16 cm Mineralwolle 035
- 0,20 W/(m²·K) – U-Wert Außenwand.
- Ungedämmte Ziegelwand 36,5 cm, beidseitig verputzt
- 1,53 W/(m²·K) – U-Wert Außenwand.
- Sparrendach mit 20 cm Mineralwolle und Gipskarton
- 0,16 W/(m²·K) – U-Wert Dach / oberste Geschossdecke.
So wird gerechnet
R jeder Schicht = Dicke in Metern ÷ λ in W/(m·K). RT = Rsi + Σ R + Rse (Übergangswiderstände nach DIN EN ISO 6946 für das gewählte Bauteil). U = 1 ÷ RT in W/(m²·K). Vergleich mit dem GEG-Höchstwert bei Änderung im Bestand (Anlage 7), dem Referenzgebäude (Anlage 1) und der BEG-Förderung.
Die Werte dahinter
- Rechenweg nach DIN EN ISO 6946: U = 1 ÷ (Rsi + Σ d/λ + Rse). Übergangswiderstände Rsi/Rse 0,13/0,04 m²·K/W für Außenwände (Wärmestrom waagerecht), 0,10/0,04 für Dächer (aufwärts), 0,17 innen und 0 außen für Bauteile gegen Erdreich (abwärts), Tabelle 7 der Norm.
- Bemessungswerte der Wärmeleitfähigkeit λ für Putze, Mauerwerk, Beton, Holz und Gipskarton nach DIN 4108‑4; für Dämmstoffe der Nennwert der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG 035 = 0,035 W/(m·K)) – maßgebend ist die Zulassung des Produkts.
- Vergleichswerte: GEG Anlage 7 (Höchstwerte bei Änderung an bestehenden Wohngebäuden): Außenwand 0,24, Dach und oberste Geschossdecke 0,24, Bauteile gegen Erdreich 0,30 W/(m²·K). GEG Anlage 1 (Referenzgebäude Neubau): Außenwand 0,28, Dach 0,20, Bodenplatte 0,35. BEG Einzelmaßnahme (Förderung): Außenwand 0,20, Dach 0,14, Bodenplatte 0,25.
- Wärmebrücken, Befestiger, Luftschichten und inhomogene Schichten (Sparren, Ständer) sind nicht enthalten; der Nachweis nach GEG bleibt Sache des Energieberaters.
Alle Werte sind Schätzungen. Baustoffe schwanken mit Feuchte, Verdichtung und Produkt; bestellen Sie etwas mehr und lassen Sie die Menge vom Händler bestätigen.
Häufige Fragen
- Wie wird der U-Wert berechnet?
- Jede Schicht hat den Widerstand d ÷ λ (Dicke in Metern durch Wärmeleitfähigkeit). Die Summe plus Rsi und Rse ist RT; der U-Wert ist 1 ÷ RT in W/(m²·K). Kleiner ist besser.
- Welchen U-Wert muss eine Außenwand haben?
- Wer eine Bestandswand dämmt, muss nach GEG Anlage 7 auf höchstens 0,24 W/(m²·K) kommen; die BEG-Förderung verlangt 0,20. Das Referenzgebäude für den Neubau rechnet mit 0,28, tatsächliche Neubauten liegen meist bei 0,15–0,20.
- Wie dick muss die Dämmung sein?
- Bei WLG 035 bringen 14 cm rund 4,0 m²·K/W und damit mit einer Ziegelwand einen U-Wert um 0,22. Für 0,20 sind 16 cm nötig, für 0,15 etwa 22 cm. Ändern Sie die Dicke und lesen Sie die Zeile.
- Warum weicht der Wert vom Energieberater ab?
- Der Nachweis rechnet Wärmebrücken, Dübel, Sparren und inhomogene Schichten nach DIN 4108 und DIN EN ISO 6946 Anhang F ein und nutzt die Bemessungswerte der jeweiligen Zulassung. Das Blatt zeigt den homogenen Aufbau, ein Vorabwert für die Planung.
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